Recycling und Kreislaufwirtschaft

In Europa fallen jährlich rund 25,8 Millionen Tonnen Plastikmüll an. Weniger als 30% dieser Abfälle werden zum Recycling gesammelt. Von diesem Betrag verlässt ein erheblicher Teil die EU, um in Drittländern behandelt zu werden, in denen Umweltvorschriften eine stärkere Verschmutzung zulassen, und ein anderer Teil landet in unseren Meeren oder auf Mülldeponien.

Schätzungen zufolge entstehen bei der Herstellung von Kunststoffen und der Verbrennung von Kunststoffabfällen weltweit jährlich rund 400 Millionen Tonnen CO2. Durch die Verwendung von mehr recycelten Kunststoffen wird die Abhängigkeit von der Gewinnung fossiler Brennstoffe für die Kunststoffproduktion verringert und der CO2-Ausstoß verringert. Das jährliche Energieeinsparpotenzial, das durch das Recycling aller Kunststoffabfälle der Welt erzielt werden könnte, entspricht 3,5 Milliarden Barrel Öl pro Jahr.

Die Kreislaufwirtschaft verbessert die Effizienz beim Verbrauch der Ressourcen unserer Erde, indem sie Materialien schont und Abfälle in Sekundärrohstoffe umwandelt.

Das alte Modell einer „wegwerfbaren“ Konsumgesellschaft hat zu einer Umweltkatastrophe geführt. Die Europäische Union hat begonnen, mit der 2018 verabschiedeten Europäischen Strategie für Kunststoffe in einer Kreislaufwirtschaft und dem 2019 eingeführten Europäischen Green Deal zu handeln.

Aus diesem Grund setzen wir uns bei Sostenplas für ein zirkuläres und nachhaltiges Wirtschaftsmodell ein, bei dem Ressourcen geschont und wiederverwendet werden.

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